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Aktuelles

Wissens- und Technologietransfer an der Berufsakademie Sachsen: die Etablierung von fünf Kompetenzfeldern

Dual, innovativ, regional – Fach- und Führungskräfte für Wirtschaft und Verwaltung

Forschung bedeutet für die Berufsakademie Sachsen, innovative Konzepte, Strategien und Technologien in Zusammenarbeit mit den Praxispartnern in den drei Bereichen Wirtschaft, Technik sowie Sozial- und Gesundheitswesen zu erbringen. 

Das Leitbild der Berufsakademie Sachsen nennt die Initiierung praxisorientierter Forschungsaktivitäten sowie die Intensivierung des Wissens- und Technologietransfers als aktuelle und wesentliche Aufgaben. Zwei Dokumente bilden die Grundlage der Strategieentwicklung, zum einen das Positionspapier des Wissenschaftsrates (PDF 446 kB), zum anderen, als regionalem Ausgangspunkt, die Innovationsstrategie des Freistaates Sachsen.

Bereits seit 1991 leistet die Berufsakademie Sachsen als Einrichtung des tertiären Bildungsberichs partnerschaftliche Entwicklungsarbeit. Durch intensive, individuelle Betreuung der Studierenden in modernen Laboren, Computerkabinetten oder Beratungen werden wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden in Vorbereitung auf eine berufliche Tätigkeit vermittelt; studentische Diplom- und Bachelorthesen bilden Grundsteine für eine anwendungsorientierte Forschung und einen nachhaltigen Wissenstransfer.

Wissenschaft umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher Leistungsdimensionen. Transfer ist dabei eine Kernaufgabe und mit Forschung, Lehre und wissenschaftlichen Infrastrukturangeboten eine der wesentlichen Aufgaben wissenschaftlicher Einrichtungen. Neben technologischem Transfer schließt diese Leistungsdimension auch die dialogische Vermittlung und Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik ein. Wissenschaftlichen Einrichtungen und damit auch der Berufsakademie Sachsen kommt vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen zunehmend die Aufgabe zu, die wissenschaftsbasierte Weiterentwicklung der Gesellschaft voranzutreiben. Dies wird durch den Begriff "Wissens- und Technologietransfer" spezifiziert und ist Teil der Strategie der Berufsakademie Sachsen.


Transferaktivitäten: Handlungsfelder für den Wissens- und Technologietransfer

Wissenschaftskommunikation muss an Zielgruppe, Anlass, Medium und Format ausgerichtet sein. Zur Umsetzung professioneller Wissenschaftskommunikation sind entsprechende Ressourcen und Kompetenzen notwendig, die die Berufsakademie Sachsen in den nächsten Jahren aufbauen und erweitern wird.

 

    [Laborleistungskatalog]

 

    Unsere wissenschaftliche Zeitschrift "Wissen im Markt"

    Seit 2017 gibt die Berufsakademie Sachsen eine eigene wissenschaftliche Zeitschrift heraus (ISSN 2512-4366). In "Wissen im Markt" haben Mitarbeiter_innen und Praxispartner_innen, Wissenschaftler_innen unserer internationalen Partnerinstitutionen und Gastautor_innen die Möglichkeit, neue Ergebnisse aus der praxisorientierten Forschung zu veröffentlichen. Ferner gibt "Wissen im Markt" unseren Absolvent_innen eine Plattform, herausragende Bachelorarbeiten in Kurzform vorzustellen.

    "Wissen im Markt" 2019:

    Juliane Fuchs: Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt (PDF 131 kB)

    Andreas Hänsel: Untersuchung des Abnutzungseffektes von AIRLESS-Spritzdüsen (PDF 132 kB)

    Kerry-U. Brauer/Bettina Lange/ Ralf Guckel: Weiterentwicklung eines Wohnungsmarktberichtes für die Stadt Leipzig (PDF 74 kB)

    Johannes Dewald/Marko Stephan: Forschungs- und Schulungswand zum hydraulischen Abgleich in Heiz- und Kühlsystemen (PDF 138 kB)

    Thomas Pucklitzsch: Berechnung neuronaler Netze mit CUDA (PDF 127 kB)

    Mathias Sporer: Lehrmaterialien für Konzepte der generativen Programmierung (PDF 141 kB)

    Annalena Krauß: Prozesskontrolle (PDF 272 kB)

    Dirk Liebers/Frank Schumann: Start-ups und etablierte Unternehmen - Freund oder Feind? (PDF 124 kB)

    Mykhailo Klymash/Mykola Beshlei: Perspective directions of development and research in the field of information and communication technologies (PDF 1.50 MB)

    Andriy Luntovskyy/Bohdan Shubyn/Ilona Scherm: Blockchaining for modern HDS (PDF 302 kB)

    Aline May: Hängen Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern zwischen 4 und 6 Jahren mit der Nutzung neuer Medien zusammen? (PDF 252 kB)

    Kai Goretzki/Kerry-U. Brauer: Analyse von Standortfaktoren zur Bewertung der Attraktivität ausgewählter Kleinstädte (PDF 65 kB)

    Katharina Grimm/Juliane Fuchs: Geschäftsprozessmodellierung und abgeleitete Maßnahmen zur Optimierung am Beispiel des mittelständigen Unternehmens BÜMAG eG (PDF 240 kB)

    Kristin Meier: Digitalisierung in der Steuerberatung am Beispiel von medienbruchfreien Abläufen bei der Erstellung von Steuererklärungen (PDF 155 kB)

    Leon Haase: Ein- und Durchführung der jährlichen Konstanzprüfung an digitalen Mammographieanlagen als Eigenleistung (PDF 66 kB)

    Ron Ritter: Vertrauen als Schlüsselkapital für unternehmerische Erfolge... Ein Konzept zur vertrauensförderlichen Online-Produktpräsentation von Cloud Computing-Dienstleistungen (PDF 185 kB)

 

    Publikationen der Mitarbeiter_innen der Berufsakademie Sachsen

    Publikationen unserer Mitarbeiter_innen (in Auswahl)

 

    [Tagungen, Workshops]

Beratungsleistungen erfolgen im Anschluss an eine Anfrage oder auf einen Auftrag als wissenschaftliche Leistungen. Beratungsangebote für Unternehmen, vor allem für die Praxispartner der Berufsakademie Sachsen, werden auf- und ausgebaut. Daneben werden künftig spezifische Weiterbildungsangebote für Praxispartner und Alumni der Berufsakademie Sachsen angeboten. Auch wird die fachliche und didaktische Weiterbildung des wissenschaftlichen Personals der Berufsakademie Sachsen (Professor_innen, nebenberufliche Dozierende) künftig einen Schwerpunkt bilden.

Klassischer Technologietransfer erfolgt durch Kooperationen zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen, auch im interdisziplinären Bereich. Für die Berufsakademie Sachsen sind, bedingt durch die Nähe zu den Praxispartnern, in diesem Handlungsfeld vor allem kooperative Forschungs- und Technologietransferprojekte relevant. Dazu soll ein Angebot von FuE-Dienstleistungen und Laborleistungen entwickelt werden, die Beteiligung an kooperativen Forschungsprojekten genutzt und studentische Abschlussarbeiten im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten publiziert. Weitere mögliche und von den Rahmenbedingungen abhängige Transferaktivitäten sind die Beantragung und Durchführung von Drittmittelprojekten und die Etablierung von ZIM-Netzwerken als Technologie-Mittler.

Im Jahr 2018 waren erstmals Fördergelder für Kleinprojekte durch das SMWK (Talente für Sachsen, Zusatzbudget Hochschulen, hier: Förderung der Forschung an der Berufsakademie Sachsen) bereitgestellt worden, die hier einen Querschnitt der Foschungsinteressen zeigen:

Projektverantwortliche/rStandortForschungsthemaFördersumme
Prof. Dr. Ines GubschBautzenVirtuelle Inbetriebnahme von Kubnstofftechnik-Anlagen für flexible und wirtschaftliche Automatisierungslösungen4.867,41 €
Prof. Dr.-Ing. habil. Andreas HänselDresdenUntersuchung des Abnützungseffektes von AIRLESS-Sprühdüsen10.206,10 €
Prof. Dr. Thomas PucklitzschGlauchauAutomatisches Generieren eines Neuronalen Netzes mittels Evolutionärer Algorithmen3.669,07 €
Prof. Dr. Mathias SporerGlauchauEntwicklung interaktiver Lehrmaterialien für die Informatik-Ausbildung5.797,67 €
Prof. Dr. Ralf GuckelLeipzigWeiterentwicklung des Wohnungsmarktberichtes für die Stadt Leipzig9.101,50 €
Prof. Dr. Barbe RentschRiesaModellsystem für Muskelersatzstoffe8.691,42 €
Prof. Dr. Barbe RentschRiesaEtablierung mikroskopischer Verfahren zum Nachweis myogener Regulationsfaktoren3.677,84 €
Prof. Dr. Marko StephanRiesaAufbau einer Forschungs- und Schulungswand zum hydraulischen Abgleich3.872,09 €

 


Die institutionelle Forschungs- und Transferstrategie der Berufsakademie Sachsen: mit fünf Kompetenzfeldern Sachsen stärken

Das Strategiekonzept der Berufsakademie Sachsen zum Wissens- und Technologietransfer orientiert sich neben den Empfehlungen des Wissenschaftsrates (2013) an der Innovationsstrategie des Freistaates Sachsen (2013) und deren Fortschreibungen (zuletzt 2020). Die dort formulierten Leitziele (Innovationsstrategie, S. 9) sind gleichermaßen handlungsprägend für die Berufsakademie Sachsen; drei for die Berufsakademie Sachsen besonders bedeutsame Ziele sind:

  • Wachstum durch Stärkung der Innovationsfähigkeit und-performance bestehender Unternehmen
  • Ausbau der Wissenschaft und stärkere Verwendung von Forschungsergebnissen der sächsischen Wirtschaft
  • Stärkung der innovativen Kräfte in der gesamten Gesellschaft

Ziel ist es, die Berufsakademie Sachsen mit ihren Stärken im sächsischen Forschungs- und Innovationssystem geeignet zu positionieren und dabei die Potentiale der Dualität effizient und effektiv zu nutzen. Insbesondere die intensiven Kontakte zu den Praxisunternehmen stellen den Wissens- und Technologietransfer in die (sächsische) Wirtschaft sicher und tragen damit nachhaltig zur Umsetzung der in der Innovationsstrategie des Freistaates formulierten Leitziele bei.

Zur Profilschärfung der Ressourcen und Aktivitäten im Wissens- und Technologietransfer ist es notwendig, inhaltliche Schwerpunkte festzulegen sowie zukünftig stärker und zielgerichteter zu kommunizieren. In Orientierung an der Innovationsstrategie des Freistaates sowie der hiesigen Wirtschaftsstruktur und ihren regionalen wie globalen Herausforderungen legt die Berufsakademie Sachsen fünf anwendungsorientierte Kompetenzfelder fest, die ihre Ausrichtung im Wissens- und Technologietransfer in besonderem Maße definieren. Damit kommt sie zugleich der durch den Hochschulentwicklungsplan Sachsen (S. 33ff.) geforderten Profilbildung der Hochschulen nach.

Im Einzelnen definiert die Berufsakademie Sachsen für ihre Transferaktivitäten die auch für die Leistungsdimension Lehre identifizierten anwendungsorientierten und standortübergreifenden Kompetenzfelder.

Die fünf Kompetenzfelder Berufsakademie Sachsen

„Mobilität der Zukunft erfordert sowohl Fahrzeuginnovationen als auch neue Dienstleistungen, die Mobilität und angrenzende Bereiche in geeigneter Weise einbeziehen, z.B. Medienintegration und Innovationen in der Verkehrsinfrastruktur.“ (Innovationsstrategie des Freistaates Sachsen 2013, Fortschreibung, S. 21)

Das Kompetenzfeld umfasst damit Themenbereiche wie Logistik, Automotive und mobiles Arbeiten und die Entwicklung und Nutzung von Produkten, Technologien und Konzepten in diesem Bereich.

Darunter fallen Themen insbesondere aus den Bereichen der Versorgungstechnik, des Bauingenieurwesens sowie der Elektrotechnik, die eine Erschließung der Potentiale bei der Verbesserung der Energieeffizienz beinhalten.

Hier finden sich Kompetenzen für die Bewältigung des durch digitale Technologien ausgelösten Veränderungsprozesses im Mittelstand und darüber hinaus. Dieser Wandel findet vor allem auf technischer (Infrastrukturen und Anwendungen), gesellschaftlicher (Individuen und Gemeinschaften), politischer (Staat und Verwaltung) und unternehmerischer Ebene (Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle) statt.

Für dieses Kompetenzfeld ist die soziale Komponente entscheidendes oder maßgeblich mitentscheidendes Bestimmungsmerkmal. Ziel ist die interdisziplinäre, praxisintegrierte und transferorientierte Zusammenarbeit zu Themen, bei denen das menschliche Verhalten und seine Ursprünge in sozialen und gesellschaftlichen Kontexten im Mittelpunkt stehen: soziale und gesellschaftliche Integration, Zugang zu und Teilhabe an gesellschaftlichen Entwicklungen, das staatliches Handeln und die gesellschaftliche Ordnung sowie die sozialstrukturellen Folgen des Wandels von Daseinsvorsorgeeinrichtungen.et, um die Sichtbarkeit der spezifischen Transfer-Kompetenzen der Berufsakademie Sachsen zu erhöhen.

Dieser Themenkreis verbindet Angebote, die die Trends Neo-Ökologie und Nachhaltigkeit verbinden. Schwerpunkte sind hier alle Ansätze einer biobasierten bzw. Kreislaufwirtschaft sowie der Umwelttechnik. Eng verbunden ist damit der Bereich Systeminnovationen und Dienstleistungen im Bereich Gesundheit, die sich auf die Felder Gesundheitsversorgung und Tourismus konzentrieren.

Aktivitäten des Wissens- und Technologietransfers werden künftig einem oder mehreren dieser Felder zugeordnet, um die Sichtbarkeit der spezifischen Transfer-Kompetenzen der Berufsakademie Sachsen zu erhöhen.


Aktuelle Fördermöglichkeiten des BMBF

Mit der „Richtlinie zur Förderung von Forschung an Fachhochschulen in Kooperation mit Unternehmen“ (FH-Kooperativ) im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ führt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 2019 die Forschungsförderung in einem strategisch wichtigen Bereich fort. Die Kontinuität dieser Förderung und die Unterstützung von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern werden so noch stärker in den Fokus gerückt.
 
Mit der im Juni 2019 veröffentlichten Förderrichtlinie FH-Kooperativ (www.forschungfachhochschulen.de/fh-kooperativ) sollen auf Dauer angelegte Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter etabliert werden. Dieses dauerhafte, themenoffene und mit zwei jährlichen Einreichungsfristen versehene Förderinstrument soll die Vorteile von den seit Jahren etablierten Maßnahmen „Forschung an Fachhochschule mit Unternehmen“ und „IngenieurNachwuchs – Kooperative Promotion“ miteinander verzahnen. Erstberufene und erfahrene Professoren sowie Professorinnen an Fachhochschulen soll eine dauerhafte und verlässliche Möglichkeit für innovative Projektideen bereitgestellt werden.

Dadurch ergeben sich für FH-Kooperativ folgende Eckpunkte: 

  • Laufzeiten von bis zu 54 Monaten sind möglich, sofern das Projekt beispielsweise von einem Erstberufenen koordiniert sowie geleitet wird und (kooperative) Promotionen durchgeführt werden.
  • Projektskizzen von Erstberufenen (Stichtag ist der 15. Oktober eines jeweiligen Kalenderjahres) und Erfahrenen (Stichtag ist der 15. April eines jeweiligen Kalenderjahres) werden getrennt eingereicht und in eigenen Vergleichsgruppen begutachtet.
  • FH-Kooperativ ist zunächst als dauerhaft geöffnete Fördermaßnahme mit jährlich wiederkehrenden Einreichungsfristen konzipiert.
  • Die Forschungsprojekte sollen in aktiver Zusammenarbeit mit Unternehmenspartnern der gewerblichen Wirtschaft durchgeführt werden, welche sich bei Erstberufenen insgesamt mit mindestens 7,5 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben (abzüglich der Ausgaben für Investitionen in Forschungsgeräte, -anlagen und Demonstratoren) bzw. insgesamt mit mindestens 15 Prozent bei Erfahrenen in Form einer verbindlichen Mitfinanzierung an dem Vorhaben beteiligen.

 Darüber hinaus erhalten die FH erleichterte Investitionsbedingungen. FH-Kooperativ erlaubt weiterhin projektspezifische Investitionen in Forschungsgeräte und -anlagen oder Demonstratoren. So sollen FuE-Projekte größerer Reich- und Tragweite gefördert und die grundlegenden strukturellen Forschungsrahmenbedingungen der FH langfristig entscheidend verbessert und erleichtert werden. Gerade besonders innovativ ausgerichtet Vorhaben mit einem hohen technischen Risiko und/oder hohen Forschungsrisiko können gefördert werden.  
 
Die erste Einreichungsfrist von FH-Kooperativ, der 15. Oktober 2019, ist den erstberufenen Professorinnen/Professoren vorbehalten. Erstberufene, welche nach dem 15. Oktober 2016 erstmalig an eine FH berufen worden sind, können hier berücksichtigt werden. Die Stichtage für die Einreichungsfristen werden in den Folgejahren für Erfahrene und Erstberufene fortgeschrieben.
 
Projektskizzen sind zum jeweiligen Stichtag beim Projektträger VDI TZ einzureichen. Für weitere Informationen zu der Förderrichtlinie kontaktieren Sie bitte den Projektträger oder schauen auf die Internetseite www.forschung-fachhochschulen.de. Dort finden Sie ebenfalls die aktualisierten FAQ.  
 

Aktuelle Fördermöglichkeit aus Mitteln des Freistaates Sachsen

Für den Doppelhaushalt 2019/2020 weist die dieser Richtlinie zugrundeliegende Haushaltstitelgruppe innerhalb der Erläuterungen Details zur Mittelverwendung aus. Danach sind 29 % des Gesamtbudgets für Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW), 12 % für geistes- und sozialwissenschaftliche Projekte sowie 23,5 % für die Fortsetzung der Finanzierung der „Offensive Biotechnologie und Lebenswissenschaften“ zu verwenden. Darüber hinaus sind 20% der Mittel für die Profilierung und forschungsbasierte Begleitung der digitalen Transformation, schwerpunktmäßig zur Förderung von Projekten aus den Bereichen „Smart Infrastructure“ und „Smart Systems – IoT“, sowie interdisziplinärer Forschung im Bereich Digitalisierung einzusetzen.

Über den Haushaltsansatz werden zudem Ausfinanzierungen für Projekte realisiert, die aus früheren Förderrunden erfolgreich hervorgegangen sind.

Aufgrund dieser sehr konkreten Festlegungen, welche u. a. im Rahmen einrichtungsinterner Verfahren umgesetzt werden, sind die Möglichkeiten zur Berücksichtigung von Neuanträgen stark eingeschränkt.

Bitte wenden Sie sich vor Einreichungen daher zunächst an das zuständige Fachreferat des SMWK (Referat 41, Grundsatzangelegenheiten Forschung, FoerderungTG70@smwk.sachsen.de).

Gefördert werden Einzel- und Kooperationsprojekte der Grundlagen und –anwendungsorientierten Forschung, die der Stärkung des Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsstandortes im nationalen und globalen Wettbewerb sowie einer kontinuierlichen Profilierung der Wissenschaftseinrichtungen dienen.

Fördergegenstände im Einzelnen:

a) Projekte, die innovative Forschungsanschübe zur Profilierung einzelner Einrichtungen und/oder Verbünde darstellen

b) Projekte, die auf eine Erweiterung und/oder Konzentration wissenschaftlicher Expertise abzielen

c) Projekte zur Stärkung der Drittmittelfähigkeit einzelner Einrichtungen und/oder Verbünde

d) Projekte, die Kooperationen mit Wirtschaft und Gesellschaft anstoßen und/oder vertiefen.

 

Voraussetzungen

Voraussetzung für Zuwendungen ist ein herausgehobenes forschungspolitisches Interesse des Freistaates Sachsen an der Durchführung der Maßnahme.

Die thematisch, zeitlich und finanziell abgegrenzten Projekte müssen zusätzliche Vorhaben der Antragsteller darstellen und dürfen grundsätzlich noch nicht begonnen worden sein. Die Zuwendungsempfänger müssen sich verpflichten, die für die Bearbeitung der Forschungsprojekte erforderliche Grundausstattung mit eigenen Mitteln zu sichern.

Weitere Details ergeben sich aus der Anlage zum Antragsformular entsprechend Nr. 4 c) der Richtlinie.

Weitere Informationen auf der Homepage der SAB.


Die Mitglieder der AG Wissens- und Technologietransfer (AG WTT)

Professor Dr. Andreas Bühn

Studiengangleiter Public Management

Standort Bautzen

Telefon +49 3591 353-128
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 128

Professor Dr.-Ing. Hendrik Globig

Standort Bautzen

Telefon +49 3591 353-262
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 115

Prof. Dr. Falk Tennert

Dozent für empirische Forschungsmethoden; Beauftragter für den Wissens- und Technologietransfer; Beauftragter für Qualitätsmanagement und Evaluation

Standort Breitenbrunn

Telefon 037756 / 70-355
Fax 037756 / 70-2115
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 217

Prof. Dr. rer. pol. Steffen Greiffenberg

Dozent

Standort Dresden

Telefon +49 351 44722-702
Fax +49 351 44722-299
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 2.314

Prof. Dr. Roy Fritzsche

Stellvertretender Studiengangleiter

Standort Glauchau

Telefon 03763/173-454
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 505

Prof.Dr.-Ing. habil. Daniela Nickel

Dozentin Industrielle Produktion

Standort Glauchau

Telefon 03763/173-131
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 208

Prof. Dr. Ralf Guckel

Dozent

Standort Leipzig

Telefon +49 341 42743-408
Fax +49 341 42743-331
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 207

Prof. Dr. Juliane Fuchs

Studiengangleiterin Handel und Internationales Management

Standort Plauen

Telefon 03741/5709 - 121
Fax 03741/5709 - 129
E-Mail E-Mail schreiben
Raum A.1.19
Link Zum Profil
Foto von Prof. Dr. Barbe Rentsch

Prof. Dr. Barbe Rentsch

Dozentin

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-645
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 1.301
Link Zum Profil

Kontakt

Das Referat für Wissens- und Technologietransfer (WTT) der Zentralen Geschäftsstelle der Berufsakademie Sachsen steht Praxispartnern, die zusammen mit Professorinnen und Professoren der Berufsakademie Sachsen Technologietransfer- und Forschungsprojekte durchführen möchten, bei der Planung, in der Beantragungsphase und bei Fragen der Finanzierung unterstützend und beratend zur Seite. Dies gilt insbesondere für Antragsverfahren im Rahmen öffentlicher Förderprojekte. Außerdem unterstützt das Referat WTT bei der Organisation wissenschaftlicher, transferorientierter Tagungen und Kongresse.

Ilona Scherm

Referentin für Wissens- und Technologietransfer, Internationales und Interkulturelle Kompetenz

Standort Glauchau

Telefon +49 3763 173-135
Fax +49 3763 173-181
E-Mail E-Mail schreiben
Büro ZGS
Raum 313

Transferorientierte Forschung

Das Duale Prinzip spiegelt sich im Praxis- und Wissenschaftsbezug der transferorientierten Forschung wider, wird nachhaltig in den Publikationen haupt- und nebenberuflicher Dozentinnen und Dozenten verankert, und schärft auf diese Weise das besondere Profil der Berufsakademie Sachsen.

STAATLICHE STUDIENAKADEMIE BAUTZEN

Industrie 4.0 am Beispiel der Messdaten einer realen Solaranlage.

Das interdisziplinäre Projekt untersucht die Einflussfaktoren auf die solare Stromproduktion in der Lausitz. Dabei werden im Sinne von Industrie 4.0 erstmals auch interne Daten, wie Lade-/ Entladestrom, Erwärmung und Wirkungsgrad, gemessen.

STAATLICHE STUDIENAKADEMIE GLAUCHAU

SachsoMeter 2016

Studie in Kooperation mit dem IHK-Kammerbezirk Chemnitz zu Status Quo, Triebfedern und Entwicklungsperspektiven der wirtschaftlichen Verflechtungen von Industrie- und Dienstleistungsunternehmen für die Wirtschaftsregion Chemnitz.

 

STAATLICHE STUDIENAKADEMIE LEIPZIG

3D-Modelle im musealen Umfeld.

Erhalt musealer Exponate mittels moderner 3D-Methoden: kontaktloser 3D-Scan, Visualisierung der 3D-Modelle (u.a. Einsatz von VR-Technologien) und Verfahren des 3D-Drucks (physikalischer Härtungs- oder Schmelzprozesse sowie chem. Härtungsprozesse).

STAATLICHE STUDIENAKADEMIE BREITENBRUNN

Fünf Sterne für Bad Schandau.

Entwicklung eines Konzepts für den Medical Spa Bereich des Hotels Elbresidenz an der Therme Bad Schandau durch Studierende der Tourismuswirtschaft unter Berücksichtigung aktueller Trends auf dem internationalen Spa- und Wellnessmarkt.

 

STAATLICHE STUDIENAKADEMIE RIESA

Aufarbeitungsmethode für Salbeiblattextraktcreme.

Studentische Abschlussarbeit über die „Entwicklung und Validierung einer Aufarbeitungsmethode der Salbeiblattextraktcreme“ zur künftigen Vermarktung durch die Bombastus-Werke AG.

STAATLICHE STUDIENAKADEMIE DRESDEN

Prozessoptimierung - Vom Auftragseingang zum Produktionsstart in einer Stunde.

Studentisches Projekt zur „Verbesserung des Informationsflusses für Standardaufträge in einem ERP-System von der Auftragsanlage bis zur Fertigungsfreigabe“ bei der Howden Turbowerke GmbH mit Konzept zur Reduzierung der Durchlaufzeit.

STAATLICHE STUDIENAKADEMIE PLAUEN

Studierende entwickeln Produkt „YoGo“.

Entwicklung des Produktes YoGo von Studierenden der Lebensmittelsicherheit im Rahmen der Teilnahme am Ideenwettbewerb TROPHELIA Deutschland 2016 mit Verbrauchertest und -umfrage zur Innovationsmesse SCHAU AUF DESIGN 2016 in Plauen.

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