Neben Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen gibt es im Freistaat die Berufsakademie Sachsen an den sieben Standorten Bautzen, Breitenbrunn, Dresden, Glauchau, Leipzig, Plauen und Riesa. Die Berufsakademie Sachsen wurde 1991 nach dem baden-württembergischen Modell als staatliche Bildungsinstitution des tertiären Bereichs gegründet. Wesensmerkmal des Studiums ist das duale Prinzip: Wirtschaft und Wissenschaft kooperieren bei der anspruchsvollen akademischen und zugleich praxisintegrierenden Ausbildung. An der Berufsakademie Sachsen werden jeweils betriebswirtschaftliche, ingenieurwissenschaftlich-technische sowie sozialwissenschaftliche Studienrichtungen angeboten.
Jedes Semester umfasst einen wissenschaftlich-theoretischen und einen praktischen Studienabschnitt. Beide Studienabschnitte sind inhaltlich und organisatorisch aufeinander abgestimmt. Das Studium erfolgt in Seminargruppen von in der Regel 30 Studierenden, so dass ein optimales Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden besteht.

Studienabbrecher kennt die Berufsakademie so gut wie nicht! Anders als an Universitäten und Fachhochschulen erreichen fast alle Studienanfänger/-innen auch das Studienziel. Studierende erfahren ihren Praxispartner zugleich als Lehr- und Lernort und als zukünftigen potentiellen Arbeitgeber. Je nach Studiengang werden 80 – 100 Prozent der Absolventen/-innen vom Ausbildungsbetrieb in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.